Körperliche Aktivität und Sport als zentrale Handlungsfelder der Prävention – ein Forschungsupdate

Heute ist unstrittig, dass Bewegungsmangel einerseits einen zentralen Risikofaktor für die Gesundheit darstellt und körperliche sowie sportliche Aktivitäten andererseits zu den zentralen Faktoren der Erhaltung sowie der Wiederherstellung der physischen und der psychosozialen Gesundheit gehören. Insbesondere zeigt eine Vielzahl von epidemiologischen Studien eine starke Evidenz für Zusammenhänge zwischen körperlich-sportlicher Aktivität und positiven Gesundheitswirkungen. Allerdings stellt sich Gesundheit bei körperlich-sportlichen Aktivitäten nicht automatisch ein. Gesundheitseffekte sind vielmehr abhängig von der Qualität der Aktivitäten bzw. von der Qualität der Interventionen.
Das Forum Bewegung verfolgt das Ziel, anhand von Studienergebnissen und aktuellen Erkenntnissen den Teilnehmern Informationen zum Status Quo der Aktivitätsforschung im Kontext der Prävention zu übermitteln.

Moderator:
Christoph Eifler

Vorträge im Forum Bewegung:

„Forschungsprojekt: Gewichtsreduktion im Fitness-Studio – Erste Ergebnisse“
Referent: Markus Wanjek

Gewichtsreduktion bzw. Abnehmen stellt für viele Neukunden ein wichtiges Motiv für den Besuch eines Fitness-Studios dar. Grundsätzlich existieren in Fitness-Studios vielfältige Angebote, eine Gewichtsreduktion zu unterstützen. Neben strukturierten Trainingsprogrammen gibt es ergänzende Leistungsangebote, wie z.B. eine Ernährungsberatung und/oder spezielle Gewichtsreduktionskurse.
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„Fettstoffwechseltraining“
Referentin: Dr. Friederike Scharhag-Rosenberger

Sowohl Leistungssportler als auch Gesundheitssportler streben eine Verbesserung des Fettstoffwechsels durch Ausdauertraining an. Leistungssportler möchten durch eine hohe Fettflussrate im Ausdauerwettkampf die begrenzten Kohlenhydratreserven für intensive Phasen sparen, Gesundheitssportler versprechen sich eine Abnahme der Körperfettmasse. Früher wurden meist niedrige Intensitäten für Fettstoffwechseltraining empfohlen.
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„Hypertonieprävalenz bei jungen Polizeivollzugsbeamten – ein Vergleich mit der NO-HY-Screeningstudie an der Universität Leipzig“
Referent: Prof. Dr. Sven Fikenzer

Im Rahmen der dienstlichen Tätigkeiten sind Polizeivollzugsbeamte hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Dieser Umstand kann erheblich zur Manifestation chronischer Erkrankungen beitragen. Zwischenzeitlich befassen sich viele Länderministerien mit der Etablierung eines fundierten betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dies gilt auch für den Freistaat Thüringen.
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