Hauptthemenblock: „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Kleine und mittlere Unternehmen als attraktive Kundengruppe gewinnen

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist derzeit in aller Munde. Nicht zuletzt auch, weil die Ausfälle aufgrund von Zivilisationskrankheiten wie Rückenschmerzen oder Stress bzw. Burnout deutlich ansteigen. Ein aktives Eingreifen der Unternehmensführung ist hier auf lange Sicht gesehen ein wichtiger Weg, um diesem Trend nachhaltig entgegenzuwirken. BGM bietet große Chancen gerade für Fitness- und Gesundheitsunternehmen, die mit einem qualifizierten Angebot diesen entstehenden Markt bedienen und so zukünftig neue Kundengruppen und Einnahmequellen erschließen können. Als potenzielle neue Kunden gelten hier nicht nur die großen überregional tätigen Firmen, sondern auch regional ansässige Industrieunternehmen oder der Handwerksbetrieb um die Ecke. Gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen suchen nach professionellen unternehmensspezifischen Lösungen und nach einem regionalen Ansprechpartner.Zum Abschluss des Programmpunktes haben die Kongressteilnehmer die Chance, ihre Sicht der Dinge mit den renommierten Experten zu diskutieren.

„Bedeutung und Grenzen des BGM”
Dr. Volker Hansen

BGM entwickelt sich als Thema in Medien und Wirtschaft zum Dauerbrenner. Oft verschwimmen aber die Grenzen zwischen BGM, betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) und Arbeitsschutzmaßnahmen (ASM). Dr. Volker Hansen wird in seinem Vortrag BGM/BGF und Arbeitsschutz voneinander abgrenzen und Möglichkeiten aufzeigen, wie die Rahmenbedingungen für Kooperationen geschaffen und die Zusammenarbeit der Akteure optimiert werden können. Mehr Infos zum Vortrag.

Professor Dr. Hans-Dieter Hermann„BGM:  Stress – Stressminderungschancen – Stressbewältigung“
Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann

Innerhalb der Arbeit lassen sich unmittelbare Stressoren finden und Bedingungen identifizieren, die zum Erleben von Stress führen. BGM bedeutet auch, diese Faktoren zu identifizieren, zu vermindern, gegebenenfalls zu modifizieren und Betroffenen Chancen der Stressminderung und der Stressbewältigung anzubieten. Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann wird auch aktuelle Entwicklungen thematisieren, denn Studien zufolge sind anhaltender Stress und seine Folgen in den Industrienationen einer der Hauptgründe für das Fehlen am Arbeitsplatz. Mehr Infos zum Vortrag.

BGM-Gelebte Praxis in einem Industrieunternehmen“
Martin Espenhahn

Der Vortrag von Martin Espenhahn, Leiter Personal- u. Sozialwesen des größten Produzenten von Koks für die ThyssenKrupp Steel Europe AG, thematisiert anschaulich den Weg von der Bedarfsermittlung und Analyse für BGM in einem großen Industrieunternehmen wie der KBS Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern bis zur praktischen Umsetzung, inklusive Einbezug der Weiterentwicklungschancen in der Zukunft. Mehr Infos zum Vortrag.

„BGM aus Agentensicht – Eine andere Perspektive!“
Prof. Dr. Bernhard Allmann

BGM wird aktuell eher aus Sicht der Verhaltens- und Verhältnisprävention mit Modellen und Theorien der Gesundheitswissenschaften und der Gesundheitspsychologie gesehen. Der Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Allmann betrachtet anhand der Principal-Agenten-Theorie die Anbieter- und Nutzerseite von BGM und gibt Handlungsempfehlungen zur Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen.  Mehr Infos zum Vortrag.

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